Gruppenaufstellung

Systemische Aufstellungsarbeit

Systemische Aufstellungsarbeit ermöglicht dir tiefere Einsichten in die Dynamiken von Systemen wie Familien, Teams oder Organisationen.
Sie basiert auf der Annahme, dass unser Verhalten oft von unbewussten Mustern und Beziehungen geprägt ist, die über Generationen hinweg in einem System weitergegeben werden. Die Methode hilft, blockierte Energien zu lösen, Verstrickungen zu erkennen und neue Perspektiven zu gewinnen, um Lösungen für bestehende Probleme zu finden.
Systemische Aufstellungsarbeit ist durch die Integration humanistischer Ansätze, salutogenetischer Perspektiven und ethischer Prinzipien geprägt. Sie bietet dir die Möglichkeit, deine inneren und äußeren Systeme zu erkunden und fördert ein tieferes Verständnis für die komplexen Beziehungen, die dein Leben beeinflussen.
Gemeinsam lösen wir systemische Verstrickungen und bringen Klarheit in komplexe Situationen.
Auch Räume, Gefühle, innere Anteile, Krankeitssymptome, Ziele und andere abstraktere Faktoren können aufgestellt werden.

Aktuelle Termine

Samstag, 11. April 2026
16:00 - 20:00

Es sind noch 2 Slots für eigene Aufstellungen sowie Plätze für Repräsentant*innen frei!
Um Anmeldung für beides wird gebeten.

Einzelaufstellung

Bei einer Einzelaufstellung sind wir unter uns, die für dein Aniegen relevanten Faktoren stellst du mittels Objekten deiner Wahl auf. Das gestellte Bild gibt dir einen klareren Blick auf (unbewusste) Dynamiken, durch gewisse Impulssetzungen und neue Ressourcen können vorhandene Verstrickungen und Blockaden auf dem Weg zu deinem Ziel, deinem Herzenswunsch, wieder zum Fliessen gebracht und aufgelöst werden.
Aufstellungsarten: Brettaufstellung (mittels Figuren als Repräsentant*innen), Patschenaufstellung (die aufstellende Person begibt sich selbst jeweils buchstäblich in die Schuhe der aufgestellten Faktoren), Sesselaufstellung, Coaching Disc.
Bei neuen Klient*innen und Aufstellungsneulingen ist ein eigener Coachingtermin vorab vorteilhaft, um das eigentliche Thema gut herausarbeiten zu können.

In Gruppenaufstellungen wird dein Thema mittels Personen aufgestellt, die du selbst aus einer Gruppe Menschen, die sich als Repräsentant*innen zur Verfügung stellen, intuitiv auswählst. In ihren jeweiligen Positionen treten die Repräsentant*innen oft in Resonanz mit den Dynamiken und Beziehungen, die im oft komplexen System wirken, und fungieren als Sprachrohr. So bekommst du Rückmeldungen und neue Einsichten in dein Anliegen. Als Aufstellungsleiterin beobachte ich diese Dynamiken genau und kann durch gezielte Interventionen den Prozess gut halten und stützen sowie neue Perspektiven auf das Problem oder dein Anliegen ermöglichen und dir so helfen, zu einer für dich stimmigen Lösung und deinen Herzenswunsch zu gelangen.

Im vorangehenden Coaching-Gespräch arbeiten wir deinen Herzenswunsch gemeinsam heraus. Nach der Aufstellung bin ich jederzeit für dich für Fragen und Feedback da.

  • In allen Systemen, in denen Menschen agieren, gibt es eine Ebene, die als das gemeinsame Feld des Unbewussten bezeichnet werden kann. Die systemisch phänomenologischen Aufstellungen geben die Möglichkeit, folgende Einblicke zu erhalten:

    Was verbindet das System?

    Was hält das System zusammen?

    Was irritiert das System?

    Was braucht es für die Lösung?

    Diese Betrachtungsweise hilft, notwendige Veränderungen im System zu erkennen und erfolgreich einzuleiten. Jede Person des Systems wird einbezogen in die systemische Aufstellungsarbeit mit ihrer Rolle und Position, die sie einnimmt im System. Natürlich wird jede* einzelne in ihrer Rolle geachtet und gewürdigt. Berücksichtigt wird der gesamte Kontext mit allen Emotionen und Fakten.

    Durch diese Arbeit erreicht man binnen kurzer Zeit Klarheit über ein Anliegen, eine Entscheidung, auch "Hindernisse" können erkannt und beseitigt werden. Man erhält neue Impulse, entdeckt neue Lösungsansätze. Im zwischenmenschlichen Bereich läßt sich eine Steigerung der Sensibilität und Wahrnehmung erkennen. Im persönlichen Bereich können oft Ressourcen (neu)entdeckt und aktiviert werden.

  • Faktoren (Personen, Gefühle, Ziele, Inne Anteile…) werden von der Klientin* mittels Personen (Personenaufstellung) oder Objekten (Einzelaufstellung) in Körperstellungen zueinander aufgestellt, die sie mit der Problemsituation assoziiert und die somit die damit verbundenen Gefühle widerspiegeln. Auf diese Weise geschaffene symbolische Repräsentationen von z.B. Familienbeziehungen, aber auch anderen Systemen oder inneren Bildern, können auch ohne Sprache verstanden werden. Diese Technik ist unabhängig von Altersstufen, sprachlichen Problemen, sowie der aktuellen Problematik einsetzbar. Die aufgestellten Repräsentantinnen* geben danach wieder, wie es ihm in dieser Position erging, was sie gefühlt haben, was für sie stimmig ist und was nicht. Die Aufstellungsleitung arbeitet mit der Technik des zirkulären Fragens. Die Betroffenen* werden nach ihren Wahrnehmungen im Feld befragt. Manche Verhaltensweisen, unterschiedliche Formen von Gefühlsausdrücken und Symptome haben auch eine kommunikative Bedeutung, deren Sinn von außenstehenden Menschen oftmals nicht gleich verstanden wird. Durch Hinterfragen können diese kommunikativen Bedeutungen sichtbar gemacht werden und zu einem besseren Verständnis untereinander führen.