Über mich
Von der Kunst zur Begleitung von Menschen
Über viele Jahre durfte ich Künstler:innen und kreative Prozesse begleiten. Ich habe genau hingehört, beobachtet, Fragen gestellt, Zusammenhänge gesucht, Perspektiven gewechselt und gemeinsam mit anderen daran gearbeitet, etwas sichtbar werden zu lassen, das am Anfang oft noch gar nicht klar benennbar war.
Heute arbeite ich in einem anderen Kontext – und vieles davon ist geblieben.
Auch in meiner Arbeit mit Menschen interessiert mich nicht nur das Offensichtliche. Ich möchte verstehen: Was liegt dahinter? Was gehört vielleicht noch zu dieser Geschichte? Was braucht es, damit etwas Neues möglich wird?
Dabei ist mir meine Erfahrung aus der Kunst bis heute ein wertvoller Begleiter. Sie hat mich gelehrt, dass Prozesse nicht immer geradlinig verlaufen, dass nicht alles sofort eine Antwort braucht – und dass manchmal gerade dort etwas Interessantes entsteht, wo wir bereit sind, noch ein bisschen neugierig zu bleiben.
Mein eigener Weg zur Kinesiologie
Zur Kinesiologie bin ich zunächst nicht beruflich, sondern durch eigene Erfahrungen gekommen. Über viele Jahre habe ich erlebt, wie bereichernd es sein kann, den Körper in persönliche Veränderungsprozesse miteinzubeziehen.
Irgendwann wollte ich nicht mehr nur selbst erfahren, was diese Arbeit bewegen kann. Ich wollte mehr darüber wissen und lernen, Menschen damit professionell zu begleiten.
2016 begann ich deshalb meine dreijährige Ausbildung zur Akademischen Kinesiologin an der Österreichischen Akademie für Kinesiologie und Gesundheit. 2019 schloss ich sie mit Diplom ab; in meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit dem Thema Angst und kinesiologischen Zugängen im Umgang mit Ängsten bei Kindern und Erwachsenen.
Doch dabei blieb es nicht.
Mich interessierte immer stärker, wie Körper, Emotionen, Beziehungen, persönliche Erfahrungen und die Systeme, in denen wir leben, zusammenspielen. Deshalb folgte die Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin und später die Weiterbildung zur systemischen Aufstellungsleiterin nach Soul’s System. Dazu kamen unter anderem Fortbildungen in Touch for Health, Focusing und der Arbeit mit inneren Bilderwelten.
Nach und nach begannen sich die verschiedenen Teile miteinander zu verbinden.
Heute arbeite ich so, wie ich bin
Heute verstehe ich meine Arbeit als ganzheitliche Prozessbegleitung.
Dabei steht für mich nicht eine bestimmte Methode im Mittelpunkt, sondern du mit deiner ganz eigenen Geschichte.
Manchmal braucht ein Anliegen zunächst ein Gespräch. Manchmal wird über den Körper etwas greifbar, das sich mit Worten nur schwer erreichen lässt. Manchmal eröffnet eine Aufstellung einen völlig neuen Blick auf eine Situation. Und manchmal helfen Bilder, Bewegung, Kreativität oder ein intuitiver Impuls dabei, einen anderen Zugang zu finden.
Ich arbeite gerne mit all diesen Ebenen und verbinde sie dort, wo es für den jeweiligen Menschen und sein Anliegen stimmig ist.
Individualität ist Queen.
Du musst deshalb bei mir nicht in eine Methode passen – und du musst auch nicht schon wissen, was du brauchst.
Intuition gehört für mich dazu
Neben meiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung spielt auch meine intuitive Wahrnehmung eine wichtige Rolle in meiner Arbeit.
Ich nehme manchmal Dinge wahr, die über das unmittelbar Gesagte hinausgehen, und arbeite – wenn es für dich stimmig ist – auch medial und intuitiv.
Dabei ist mir eines besonders wichtig: Meine Wahrnehmung ist ein Angebot, keine Wahrheit über dich.
Ein intuitiver Impuls kann eine weitere Perspektive eröffnen, eine Frage anstoßen oder etwas berühren, das wir gemeinsam näher betrachten. Ob und welche Bedeutung er für dich hat, entscheidest immer du.
Du sollst dich in meiner Arbeit frei fühlen, etwas anzunehmen, zu hinterfragen oder auch zurückzuweisen. Denn letztlich geht es nicht darum, was ich über dich weiß, sondern darum, was du über dich entdecken kannst.
Körper. Intuition. System. Kreativität.
Vielleicht beschreibt genau diese Verbindung meine Arbeit am besten.
Ich mag klare Gedanken ebenso wie Bilder und Symbole. Ich vertraue auf fachliches Wissen – und auf Wahrnehmung und Intuition. Ich arbeite gerne mit dem Körper und interessiere mich gleichzeitig für Beziehungen, Geschichten und systemische Zusammenhänge.
Und meine Liebe zur Kunst und zur Natur ist sowieso geblieben.
Ich glaube nicht, dass wir uns für eine dieser Welten entscheiden müssen.
Mich interessiert, was entsteht, wenn wir sie miteinander verbinden.
Und warum eigentlich Fuchs & Alant?
Der Name meiner Praxis entstand aus zwei Begleitern, deren Symbolik und Eigenschaften ich sehr mag: dem Fuchs und der Pflanze Alant.
Beide stehen für mich für Qualitäten, die auch in meiner Arbeit immer wieder auftauchen.
Der Fuchs
Mit dem Fuchs verbinde ich Neugier, Klugheit, Kreativität und die Fähigkeit, neue Wege zu finden.
Er beobachtet, nimmt wahr und verändert, wenn nötig, seine Richtung. Und er erinnert mich daran, die Dinge nicht komplizierter zu machen, als sie sein müssen.
Gleichzeitig steht er für mich für etwas sehr Wesentliches meiner Arbeit: den Mut, dem eigenen Wesen und der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.
Und ein bisschen Schalk darf natürlich auch dabei sein.
Der Alant
Alant ist eine kraftvolle, ein wenig wilde und – zumindest für mich – wunderbar eigenwillige Pflanze.
Traditionell wird er mit Sonne, Kraft und Lebensfreude verbunden. Für mich steht er vor allem für Erdung, Leichtigkeit und die Verbindung zur Natur.
Und wenn ich seine Blüte anschaue, sehe ich bis heute eindeutig „Das Tier“ aus den Muppets.
Wer es einmal gesehen hat, kann es vermutlich nicht mehr ungesehen machen. ;-)
Fuchs und Alant passen deshalb ziemlich gut zu mir: ein bisschen wild, naturverbunden, neugierig, kreativ – und nicht immer ganz konventionell.
Was ich fachlich mitbringe
Johanna Figl, BA
Dipl. Akademische Kinesiologin der ÖAKG (Susanne Bichler-Lajda, Ortwin Niederhuber)
Dipl. Lebens- und Sozialberaterin der ÖAKG (Susanne Bichler-Lajda, Ortwin Niederhuber)
Systemische Aufstellungsleiterin – Soul’s System (Helga Burian-Ruf)
Touch for Health Instructor & Practitioner (Ortwin Niederhuber)
Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Langjährige Dramaturgin und Kuratorin im Bereich Tanz & Performance
Ergänzt wird meine Arbeit durch Fortbildungen unter anderem in Focusing (Ruth Sar-Shalom), Medialer Arbeit (Gabriele Heeger-Tinhof), Tierkommunikation und der Arbeit mit inneren Bilderwelten sowie durch meine langjährige Erfahrung in der Begleitung von Menschen, Künstler:innen, Kindern und kreativen Prozessen. Deine aktuellen Qualifikationen und Fortbildungen sind bereits in ähnlicher Form auf der bestehenden Seite aufgeführt.
Lust, mich kennenzulernen?
Du musst noch nicht wissen, welche Methode zu dir passt oder wie genau dein Weg aussehen soll.
Bring einfach mit, was dich gerade beschäftigt. Den Rest schauen wir uns gemeinsam an.
Viele Wege. Ein roter Faden.
Vor über 20 Jahren habe ich begonnen, in der darstellenden Kunst zu arbeiten – als Dramaturgin, Kuratorin, künstlerische Leiterin und Begleiterin kreativer Prozesse.
Rückblickend erkenne ich darin einen roten Faden, der mich bis heute begleitet: Mich interessiert, was unter der Oberfläche liegt. Was Menschen bewegt. Welche Beziehungen und Dynamiken eine Geschichte prägen. Und was sich verändern kann, wenn wir beginnen, eine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Als Dramaturgin habe ich mich schon immer für die Geschichte hinter der Geschichte interessiert.
Vielleicht ist der Weg von der Dramaturgie zu meiner heutigen Arbeit deshalb gar nicht so weit, wie es auf den ersten Blick scheint.